Bubikopf, einzeln
Soleirolia soleirolii
Einzelpflanze im 9- oder 12-cm-Topf. Achte auf den botanischen Namen: Der blaue Bubikopf (Isotoma) ist eine andere Pflanze fürs Beet.
Pflanzenporträt
Ein weiches Polster aus winzigen Blättern, das wie Moos aussieht, aber viel leichter zu halten ist. Der Bubikopf ist die Akzentpflanze für alle, die ein Mooskissen wollen, ohne jeden Tag zu sprühen.
Der Bubikopf (Soleirolia soleirolii) ist ein flach wachsendes Polster aus winzigen Blättern, 5 bis 10 cm hoch. Er mag Halbschatten, gleichmäßig feuchte Erde und wird von unten gegossen. Im Winter steht er gern kühl bei 12 bis 18 °C. Für Katzen und Hunde gilt er als ungiftig.
Steckbrief
Brennnesselgewächs, Heimat Korsika, Sardinien und Elba
Wofür er sich eignet
Der Bubikopf ist das Polster, das aus einer Schale, einem Stein oder einem Mini-Zen-Garten einen lebendigen Akzent macht.
Er mag es kühl und halbschattig. Im kühlen Schlafzimmer gedeiht er besser als im warmen Wohnzimmer, und im hellen Flur reicht ihm das Licht vom Fenster am Ende des Gangs.
In einer flachen Keramikschale mit Abzugsloch wächst er zu einem geschlossenen Kissen und über den Rand. Ein Stein oder ein Stück Holz daneben, fertig ist das Kusamono für drinnen.
Ein Polster Bubikopf neben dem geharkten Sand ersetzt das echte Moos, das drinnen schnell braun wird. Er braucht dafür einen kleinen Topf, der im Sand versenkt wird.
Im Flaschengarten wird es ihm zu nass und zu dunkel, die Blättchen faulen. Dort ist die Mosaikpflanze die bessere Wahl.
Pflege
Gießen von unten. Den Topf etwa 15 Minuten in eine Schale mit Wasser stellen, bis die Oberfläche feucht ist, dann abtropfen lassen und das Wasser im Untersetzer weggießen. Von oben gegossen bleibt Wasser im Polster stehen und die Blättchen faulen. Die Erde darf nie ganz austrocknen; dann wird das Polster von innen heraus braun.
Licht. Halbschattig, zum Beispiel einen Meter neben dem Ost- oder Westfenster. In der prallen Sonne verbrennen die zarten Blätter, im Schatten wird das Polster locker und streckt sich.
Temperatur. Im Sommer normale Zimmertemperatur, im Winter kühler: 12 bis 18 °C sind ideal, also eher Schlafzimmer oder Treppenhaus als die Fensterbank über der Heizung. Kurzzeitig verträgt er leichten Frost, dauerhaft nicht.
Schnitt. Mit der Schere jederzeit in Form bringen. Braune Stellen großzügig herausschneiden, aus dem Rand wächst er nach. Wer ein rundes Kissen will, schneidet alle paar Wochen den Überhang.
Düngen. Von April bis September alle vier Wochen mit halber Dosis Grünpflanzendünger im Tauchwasser. Im Winter nicht.
Vermehren. Ein Stück vom Rand mit Wurzeln abtrennen und in frische Erde setzen, feucht halten. Nach wenigen Wochen ist das neue Polster geschlossen.
Kaufen
Den Bubikopf gibt es in fast jedem Gartencenter im 9- oder 12-cm-Topf. Bei Amazon wechseln die Angebote für Einzelpflanzen, deshalb führt der erste Link zur Suche.
Soleirolia soleirolii
Einzelpflanze im 9- oder 12-cm-Topf. Achte auf den botanischen Namen: Der blaue Bubikopf (Isotoma) ist eine andere Pflanze fürs Beet.
Soleirolia soleirolii, 6 Pflanzen
Sechs Pflanzen im 9-cm-Topf für mehrere Schalen oder einen Kübelrand. Für eine einzelne Schale zu viel.
Flache Keramikschale, 20 cm
Mit Ablaufloch und Untersetzer: Darin wächst der Bubikopf zu einem geschlossenen Kissen und fällt über den Rand.
Bonsaischere, 18 cm
Schneidet das Polster rund und nimmt braune Stellen heraus, ohne das Nachbargrün zu quetschen.
Pflanzenangaben stammen aus Fachquellen wie botanischen Gärten, Gartenbau-Beratungsstellen und Bonsai-Fachliteratur, Produktangaben vom Hersteller auf Amazon. Ich habe die Produkte nicht selbst getestet. An Käufen über die Links verdiene ich eine Provision; auf die Auswahl hat das keinen Einfluss.
Häufige Fragen
Nein, Soleirolia soleirolii gilt als ungiftig für Katzen und Hunde. Das macht ihn zu einer der wenigen moosartigen Pflanzen, die auch bei Haustieren auf dem Nachttisch oder in der Schale stehen können.
Fast immer, weil er zu trocken stand oder zu warm. Das Polster trocknet von innen aus, bevor man es sieht. Von unten gießen, kühler stellen, die braunen Stellen mit der Schere abnehmen; aus dem Rand wächst er nach.
Besser nicht. Wasser auf dem dichten Polster bleibt zwischen den Blättchen stehen und lässt sie faulen. Topf für etwa 15 Minuten in Wasser stellen, abtropfen lassen, Rest aus dem Untersetzer gießen.
Etwa 5 bis 10 cm hoch, in der Breite so weit, wie das Gefäß es zulässt. Er wächst über den Rand und hängt dann herab. Mit der Schere lässt er sich jederzeit in Form bringen.
Im Sommer ja, an einen schattigen, geschützten Platz. Er stammt von Korsika, Sardinien und Elba und verträgt kurzzeitig leichten Frost, dauerhaften Frost aber nicht. In milden Gärten überlebt er als Bodendecker an geschützten Stellen.
Nein. Der Bubikopf ist ein Brennnesselgewächs mit echten Wurzeln, Moos hat keine. Er wirkt wie Moos, ist aber viel leichter zu halten: Er verträgt normale Erde, Gießen aus dem Topf und etwas trockenere Luft.
Bubikopf, einzeln im TopfBubikopf, einzeln
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